Dienstag, 25. Januar 2011

Reasons for Self-Education

Wissen sie, es ist ja ein Teufelskreis: Wer lacht wird dadurch glücklich und wer glücklich ist, der lacht. Und dann sitzt man hier, auf so einer Drahtkonstruktion und der Fußboden ist so abscheulich lila/grau und die Treppe nach oben wird von einem Fotografen versperrt und man verallgemeinert einfach Alles um sich herum, weil man ja nicht so gerne in der ersten Person schreibt und das "man" irgendwie dazu einlädt Allgemeinheiten zu schreiben. All-Gemeinheiten. Ja und eigentlich wollte man ja zum Seminar gehen, aber dann geht man doch nicht, weil es da eine Anwesenheitsliste gibt und man nicht die freie Wahl hat, ob man hingehen will. Und nur aus Protest, also dümmer geht's ja wohl echt nicht, nur aus Protest gegen die Anwesenheitsliste geht man dann nicht zum Seminar sondern wartet bis es vorbei ist und macht in der Zeit etwas anderes. Sinnloses. Was dann wieder die Frage aufwirft, ob das Seminar sinnvoller gewesen wäre, was man dann in Frage stellt, weil es dort zwar eine Dikussion gegeben hätte, klar. Aber trotz der Diskussion, hätte es keinen GEGENSTAND der Diskussion gegeben! Gegenstandslose Diskussion kann man auch mit sich selber haben, wenn man sich zum Beispiel fragt, ob die gutaussehende Rothaarige, die gerade an einem vorbeigegangen ist einem interessiert oder desinteressiert oder "keck" oder herausfordernd oder einfach nur zufällig in die Augen geschaut hat. Kleine Frauen machen einem in so einer Situation einigen Eindruck. Klein und zielstrebig, absurd ist das! Wenn man allzu zielstrebig ist, dann läuft man ja Gefahr, das Ziel in absehbarer Zeit zu erreichen! Und was fängt man dann mit der ganzen übrigen Zeit an. Außerdem: Wenn man die Straße so schnell entlangrennt, was passiert dann mit den ganzen schönen Blumen an Wegesrand? Wer pflückt die dann? Eine Welt ohne Blumensträuße!
Naja, und dann geht die Tür vom Hörsaal auf und alle gehen ihres Weges und ihrem Ziel nach und man fragt sich, obwohl man es sich eigentlich verbieten möchte, ob die Alle irgendwie jetzt von einem irgendwie gearteten, möglicherweise magnetischen -- Also gibt es irgendeinen Gegenstand irgendeiner Diskussion, polemisch gefragt. Also, ich frage mich das wirklich, das soll jetzt auch gar nicht anstößig wirken, ihr sollt durchaus diskutieren und auch schreiben, wenn ihr das könnt und wenn's sein muss auch Musik machen oder euch fortpflanzen, wenn es sich gerade anbietet.

Nur das mit den Blumensträußen, das frage ich mich wirklich.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Can the decision to be less selfish ever be anything other than a selfish decision?

Samstag, 11. Dezember 2010

XXX-mas

Halli-hallo werte Freunde der gepflegten Entgleisung!
Ich begrüße Euch ganz herzlich zu einer neuen Ausgabe von Wummkak-Eule, Eurer Expertin für Political Corectness, Döner, Bauchtanz und Kaffee. Oder, um mit Zar Peter Ustinov zu sprechen: << Es ist ein Ei-förmig Ding um der Menschen Geschlecht. Kaum hat mal Einer 'n bißchen was, da kommt schon Einer, Den ärgert das.>>

In diesem Sinne, frohen Advent!

Freitag, 10. Dezember 2010

Woran ist das Volk interessiert?

http://www.google.com/press/zeitgeist2010/regions/de.html

Spricht für sich.
Traurig aber wahr, dieses Scheißkonzept verkauft sich.

Samstag, 4. Dezember 2010

Es geschah nie, ist aber immer

Ich gehe das zugeschissene, verschneite Trottoir entlang.
Während ich ein Stück gefrorenen Hundekot vor mit her kicke und dabei in Gedanken in eine Welt versunken bin, in der jeder Fahrgast der Tram mein Furzen hört, da es keine iPods gibt und die Leute sich anschließend nach dem großen Gelächter angeregt über den soeben gehörten Darmwind unterhalten, viele Gemeinsamkeiten in ihrem Leben finden, zur abwechslung mal hilfreiche Lebensweisheiten austauschen und schließlich auf dem Höhepunkt der intimen, zwischenmenschlichen Kommunikation in einem spontanem und von Liebe durchflutetem Ritual Blutsbrüder werden ohne sich Gedanken über AIDS oder Hepatitis machen zu müssen, tritt aus heiterem Himmel ein Mann an mich heran.
Dieser Mann entspricht meiner Vorstellung eines Antiken Halbgottes/Heroen, sein Lendenschurz bedeckt exakt das Nötigste und betont hierzu seinen durch viel und regelmäßiges Training gestählten Körper. Er trägt sein Haar mittellang (im Bezug auf seine Körperlänge) und um ein Haar wäre mir entgangen, dass er Löwenfell und Keule mit sich führt. Geblendet von seiner Gestalt erlange ich mein Handlungsvermögen wieder und während ich mich frage, warum dieses zugegeben etwas fehlwirkende Mannsbild an einem solchen Tag keine Katzen von Bäumen rettet oder Großmütter über die Straßen der Stadt führt, fällt mir nun auf, dass er von mir immer noch angestarrt wird. Ziemlich schwule Aktion von mir - Ich wende meine Blicke umgehend von ihm ab, und während ich meinen iPod touch pausiere, dringt seine Stimme an mich heran : „....also worauf ich hinaus will ,ich hab da n keines Problem, welches ich ohne weiteres nicht lösän kann. Könntest du miä helfen?“.
Beseelt von meiner Vision einer besseren Welt beschließe ich von jetzt an mein Handeln in der Welt als Maxime zu festigen und nicke.
Ich folge Herkules( wie ich ihn nun bei mir nenne) einen langen Gang entlang in einen leeren Hinterhof.
Dort bekomme ich mit einer routinierten Geste die Keule meines Vorgängers auf den Kopf.
Als ich aufwache sieht meine Umgebung aus, wie durch einen Türspion betrachtet. Ich finde Gefallen an dieser, wenn auch hinderlichen Optik.
Mein iPod touch ist wie selbstverständlich weg. Auch in Ordnung denke ich, fang ich eben an mit dem „bereitfüreinekommunikationsein“ in der Bahn.
An diesem Tag schreibe ich unter großen Kopfschmerzen den selben Satz wie jeden Abend :

Liebes Tagebuch, die Welt ist schlecht doch das geht mir am Arsch vorbei.


//Lobstar

Blick auf die Dinge

Die Stadt liegt unter einer dicken Schneeschicht begraben - nicht nur jetzt, im Winter. Die Leute ignorieren sich oder schnauzen sich an, In der Kneipe gibt's immer noch die ungestimmte Gitarre, im Fernsehen sieht man immer noch die gleich Scheiße wie vor zwei Monaten. Die Zeitung berichtet über den SV Werder Bremen und den Bürgermeister. Irgendwie kennt man jeden so vom Sehen und irgendwie will man das gar nicht. Im Buchladen steht immer noch die gleiche hübsche Verkäuferin und lächelt einem zu - irgendwie sollte sie nicht hier sein. Die Stadt ist ein Rentnerparadies, denn hier passiert nichts und man kann sich über das Wetter aufregen.
Nichts ist, alles wird - Diese Stadt ist die Ausnahme.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Leise schnieselt der Ree!

Hallo FreundinInnen und Freunder! Guckt mal aus dem Loch eures Lochs in dem ihr haust (nicht gemeint war: der schottische Loch, vgl. "Loch Ness")! Ja, es schneit, windet und ist unausgesprochen kalt! Und was heißt das für uns (vgl. Wortspiel "heiß" – "heißen")? Warm anziehen!

Aber dies hier alles soll die Nachfrage werden, wer für EUCH die ungezogensten Unangezogenen sind, also die schlimmsten Herzenskalten, also die fiestesten Fiesbolde!

Und mit meinem überaußen (nicht gemeint "Linksaußen") Favoriten möchte ich auch schließen. Ich freue mich über EURE Stars!

"Now is the winter of our discontent!"